Vigilant Inference Governor

Messszenarien: was wir prüfen, wogegen, und woran es scheitern darf

Stand: 2026-09-11. Dieses Dokument legt fest, welche Lastfälle die Aussagen dieses Projekts tragen, bevor gemessen wird. Es entstand aus zwei Befunden desselben Tages: Die Messkette vom 11.09. zeigte, dass der Vorsprung des Governors stark vom Lastfall abhängt (20–125x bei stationärer Überlast, kein Gewinn oder ein Verlust bei Lastspitzen, ein Verlust von 16,5 % eines nachrangigen Stroms genau bei 100 %). Und der externe Review (2026-09-11-runtime) stellte fest, dass mehrere Gewinne mit Hintergrundarbeit bezahlt werden, die in den Tabellen nicht neben dem Gewinn stand.

Regeln für jede Messzelle

  1. Nutzen und Preis in derselben Tabelle. Neben der Abdeckung der geschützten Ströme stehen immer der Verlust der übrigen Ströme und der Fortschritt der Hintergrundarbeit: fertige Aufträge je Minute bzw. Token je Sekunde. Ein Gewinn ohne seinen Preis wird nicht berichtet.
  2. Jede Zelle hat einen Status: gültig, verschmutzt (Fremdlast laut Wächter), kaputt (Aufbau gescheitert) oder unvollständig. Nur gültige Zellen gehen in eine Aussage ein.
  3. Mindestens drei Wiederholungen, Median und Spannweite. Ein Maximum aus einem Lauf ist keine Aussage (gate-m3-r03).
  4. Ein Manifest je Lauf: Commit, Hash des eingefrorenen Binaries, Konfiguration, Modell- und Container-Digests, Treiber, aktive XSched-Parameter.
  5. Die stärkste faire Baseline. Triton mit Prioritäten und Rate Limiter, Triton mit XSched, ein selbstgebauter Scheduler (immer das neueste Bild, Frist zuerst; diy-baseline), und für Sprachmodelle vLLM mit Prioritätsplanung.

Die Szenarien

# Lastfall Was er prüft Baseline Plattform
S1 Gate M3: Detektor, Pose, Tiefe (geschützt) + VLM (Hintergrund), 103 % den Kernfall: geschützte Ströme unter Überlast Triton getunt Laptop
S2 Rampe 50–150 %, mit 95 und 105 % wo sich der Governor lohnt und wo er zu vorsichtig ist Triton getunt Laptop
S3 Detektor + Sprachmodell: Alarmpfad geschützt, Lagebericht im Hintergrund (Vig-Edge-Pilot) Aufgabenmetriken statt Lieferfenster: Alarmzeit, Trefferquote, Fehlalarme, Berichte je Minute Triton + vLLM direkt Laptop, Pixel 2 (LLM auf CPU)
S4a Ein Sprachmodell, zwei Klassen: interaktiver Assistent (Time-to-first-Token ≤ 500 ms, Tokenabstand ≤ 100 ms) + Zusammenfasser mit langen Prompts kooperative Zerlegung (ADR-0014) und Prefill-Kosten (NV-16) gegen die eingebaute Prioritätsplanung von vLLM vLLM --scheduling-policy priority Laptop
S4b Zwei Sprachmodelle nebeneinander, zwei vLLM-Prozesse auf einer GPU ob der Governor zwei generative Backends fair teilt, wenn keines vom anderen weiß beide direkt Laptop
S5 Drei Klassen: Detektor (geschützt), VLM auf Alarm (erhöht), LLM-Bericht (Hintergrund) gemischte Wichtigkeit, Anwendungshinweise (ADR-0029) Triton + vLLM mit Prioritäten Laptop
S6 Langer Job unter Sättigung: 70–85 % Last, ein nicht unterbrechbarer Block von 90 ms der Fall, in dem der Governor auch ohne Überlast helfen muss (tensorrt: 76 %) Triton getunt Laptop
S7 Lastspitze als zusätzliche Kamera bzw. als Häufung von VLM-Anfragen nach einem Alarm realistische Spitzen; die bisherige Spitze (dieselbe Kamera liefert schneller) prüft einen Fall, den kein Vertrag beschreibt Triton getunt Laptop
S8 Mehrere gleichrangige geschützte Ströme (2–4 Kameras) die Summe der Reserven; die Schranke aus NV-23 gilt nur für einen Strom Triton getunt Laptop
S9 Präemption: Triton + XSched gegen Vigilant + Lane mit gemessenem R ob Planung mit Präemption mehr bringt als Präemption allein Triton + XSched (LV2, TSG auf Level 3) Laptop
S10 Selbstkalibrierung: S2 mit absichtlich falschem Profil (×2, ×0,7) und mit dem Profil einer anderen Maschine ob die gelernte Marge das Profil korrigiert (ADR-0038) dieselbe Konfiguration ohne Lernen Laptop, Pixel 2
S11 Zweite GPU: S1 im Kleinen (Detektor, Pose, Tiefe als TFLite) auf der Adreno 540 dieselbe Logik auf anderer GPU und anderem Backend (ADR-0039) Backend direkt Pixel 2
S12 Dauerlauf 8 h: Grundlast 90 % mit Spitzen 150 % Speicher, Fehler, Margendrift (soak) Laptop

Was zuerst kommt

Die Reihenfolge folgt dem, was eine Aussage am meisten trägt, nicht dem, was am leichtesten zu messen ist:

  1. S3, der Pilot, sobald die Pufferfehler aus dem Review behoben sind (R03, R07). Er misst, was ein Anwender merkt, und hat seine Kriterien K1–K8 vor der Messung festgelegt (edge-pilot).
  2. S9 und S10, weil sie die zwei Schwächen vom 11.09. adressieren: die Kante bei 100 % und das VLM, das ohne Präemption nie läuft.
  3. S4a, weil ein Assistent neben einem Zusammenfasser der häufigste Einsatz eines kleinen Sprachmodells auf einem Edge-Gerät ist und vLLM dafür eine eingebaute Antwort hat, gegen die wir bestehen müssen.
  4. S6, S7, S8, weil sie die Grenzen der bisherigen Aussage prüfen.
  5. S11 auf dem Telefon, parallel, weil es die Laptop-GPU nicht braucht.

Was ausdrücklich nicht geprüft wird