Gate-M3 auf dem neuen Treiber (R04)
Datum: 11.09.2026. Maschine: RTX 3070 Laptop (8 GB), Kerneltreiber
580.178.04, Triton 2.70.0 (26.06-py3, CUDA 13.3 im Forward-Compatibility-
Modus), ONNX-Modelle, System Shared Memory. Rohprotokolle:
InferenceQoS-runtime/messungen/gate-m3-r04-driver178/.
Warum neu gemessen wurde
Mit dem Neustart vom 11.09. kam ein neuer Treiber: 580.173.02 → 580.178.04. Jede bis dahin veröffentlichte Zahl ist unter dem alten entstanden, und die Support-Matrix nannte nur ihn als qualifiziert. Ein Treiberwechsel ändert Kernelauswahl, Taktverhalten und Energieverwaltung — ob die Aussage hält, ist eine Messung und keine Annahme.
Was sich außer dem Treiber unterscheidet
Zwei Dinge, und beide stehen hier, weil sie die Vergleichbarkeit mit R03 betreffen:
- Kein Hardwarewächter im Benchmark. R03 lief noch mit einem Wächter je
Actor; seit
dd83086startet ihn nurvig serve. Dieser Lauf hatte also keinennvidia-smi-Unterprozess nebenher. Ab dem nächsten Lauf ruftgate-m3den Wächter wieder auf, wievig servees tut. - Etwas höherer Takt, dieselbe Grenze. Unter 580.173.02 lief die Karte
leistungsbegrenzt bei 1830 von 2100 MHz. Unter 580.178.04 zeigt der
Taktmitschnitt der Messphase vom selben Tag (alle 5 s) unter Last
1920 MHz bei rund 104 W, mit aktivem Software-Leistungslimit
(
SwPowerCap,0x4). Eine Stichprobe während Lauf 1 hatte 1905 MHz ohne Drosselgrund gezeigt — ein einzelner Moment, keine Charakterisierung. Die Karte läuft weiter am Leistungslimit, nur etwas höher getaktet; das erklärt, warum die Absolutwerte leicht anders liegen dürfen.
Ergebnis: die Kernzahlen halten
Lieferfensterabdeckung, drei Läufe, 30 s je Seite und Puffertiefe:
| Strom | Triton | Vigilant | Faktor weniger unabgedeckt | R03 (580.173.02) |
|---|---|---|---|---|
| detector | 85 / 84 / 84 % | 99 / 99 / 99 % | 21,3 / 22,1 / 22,1x | 20,1 / 22,4 / 22,4x |
| pose | 91 / 91 / 91 % | 99 / 99 / 99 % | 10,1 / 11,9 / 10,5x | 10,5 / 12,0 / 10,6x |
| depth | 97 / 98 / 97 % | 99 / 100 / 99 % | 2,6x / besser / 5,0x | −1,7 / −3,7 / +1,1x |
| vlm | 100 / 100 / 100 % | 0 / 0 / 0 % | — | — |
Verbrauchersicht, längste Versorgungslücke:
| Strom | Triton | Vigilant |
|---|---|---|
| detector | 121 / 114 / 116 ms | 15 / 14 / 16 ms |
| pose | 91 / 53 / 88 ms | 18 / 18 / 19 ms |
| depth | 83 / 58 / 81 ms | 26 / 25 / 24 ms |
Detektor und Pose liegen innerhalb der Spannweite von R03. Der Treiberwechsel ändert an der Aussage nichts.
Die Tiefe ist diesmal positiv, und das ist kein Befund. R03 hat gezeigt, dass dieser Strom um null streut; drei positive Läufe unter einem anderen Taktzustand widerlegen das nicht. Wir führen die Tiefe weiter nicht als Gewinn.
Die Lückenzahlen gelten nur zusammen. Die Pose auf Tritonseite springt zwischen zwei Läufen derselben Konfiguration von 53 auf 91 ms — dieselbe Streuung, die R03 beschrieben hat. Die Abdeckung, die über hunderte Perioden mittelt, tut das nicht.
Was daraus folgt
580.178.04 ist für Gate M3 auf dieser Maschine qualifiziert. Nicht wiederholt wurden auf dem neuen Treiber: Lastrampe, Dauerlauf, TensorRT, NV-16. Deren Zahlen gelten für 580.173.02 und stehen dort mit diesem Treiber.
Reproduzieren
# Umgebung: ../../deploy/triton/README.md
taskset -c 8-15 target/release/vig doctor -c examples/gate_m3/vig.yaml
taskset -c 8-15 target/release/gate-m3 examples/gate_m3/vig.yaml